von Manuel KitzlerZuletzt vor 12 Stunden geändert.
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Das neue Jahr war gerade einmal 15 Minuten alt, als die Hauptwache sowie die Feuerwache Egelsee zu einer vermeintlichen Menschenrettung auf den Goldberg alarmiert wurden. Laut ersten Meldungen drohte ein Fahrzeug mit einer Person darin abzurutschen.
Bereits nach wenigen Minuten konnten mehrere Fahrzeuge der beiden Feuerwachen ausrücken. Die Anfahrt zum Einsatzort gestaltete sich jedoch schwierig. Aufgrund von Glatteis war die Zufahrt für die Einsatzkräfte erschwert. Aufgrund der unklaren Lage sowie der örtlichen Gegebenheiten ging der Fahrzeugkommandant des Tank Egelsee zu Fuß vor, während die Fahrzeuge versuchten, die Einsatzstelle zu erreichen.
Beim Eintreffen beim Fahrzeug konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Ein Fahrzeug stand zwar aufgrund von Glatteis schief auf der Fahrbahn, eine Menschenrettung war jedoch nicht erforderlich. Anrückende Einsatzkräfte konnten daraufhin die Zufahrt abbrechen und wieder einrücken.
Während die Feuerwache Egelsee gemeinsam mit Einsatzkräften der Hauptwache mit der Fahrzeugbergung beschäftigt war, meldete eine besorgte Bürgerin über den Feuerwehrnotruf den Brand eines Feuerwerkskörpers beim Treppelweg entlang des Kremsflusses. Die einrückende Mannschaft rückte unverzüglich mit Tank 10 Krems sowie einem Mannschaftstransportfahrzeug aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte der Brandherd rasch lokalisiert werden. Da unklar war, ob der Feuerwerkskörper nochmals eine Rakete abschießen würde, wurde der Brand mittels des Wasserwerfers, welcher an der Front des Hilfeleistungsfahrzeuges montiert ist, abgelöscht. Anschließend rückte die Mannschaft wieder ein.
Auf dem Heimweg zur Hauptwache von der Fahrzeugbergung bemerkten die Einsatzkräfte in einer Kehre auf der Landesstraße ein verunfalltes Fahrzeug. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und verbracht werden musste.
Hierzu wurde vom Fahrzeugbesitzer der ÖAMTC verständigt, welcher das Fahrzeug abschleppte. Da eine Leiteinrichtung durch den Unfall beschädigt wurde, verständigte die Bereichsalarmzentrale Krems die Polizei sowie den örtlich zuständigen Straßenerhalter. Nach rund einer Stunde konnte auch dieser Einsatz beendet werden.
Kurz vor 3 Uhr waren alle eingesetzten Ressourcen wieder eingerückt und einsatzbereit.
46 Einsatzkräfte der Feuerwehr
2 Hilfeleistungsfahrzeuge
1 Kleinlöschfahrzeug
1 Kleinrüstfahrzeug
1 Mannschaftstransportfahrzeug
1 Tanklöschfahrzeug
1 Versorgungsfahrzeug
1 Wechselladefahrzeug mit Kran
FW Egelsee
FW Hauptwache
Gemeinde
Polizei
Rotes Kreuz Krems
Straßenerhalter