von Manuel KitzlerZuletzt vor 15 Stunden geändert.
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Sieben Mitglieder der Feuerwehr Krems haben an den letzten beiden Wochenenden die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich gemeistert. Die neue Ausbildungsart im Atemschutzwesen, welche seit dem heurigen Jahr in ganz Niederösterreich gilt, wurde aufgrund der hohen Teilnehmeranzahl an zwei Wochenenden angeboten. Die Ausbildung selbst fand in der Hauptwache der Feuerwehr Krems statt.
Die Ausbildung erstreckte sich über zwei ganze Tage. Zunächst begann der Tag mit einem Theorievortrag und ging anschließend in die Praxis über. Besonders erlernten die Teilnehmer, wie man im Team bei Atemschutzeinsätzen vorgeht. Weiters konnten sie ihr Wissen in Bereichen wie Menschenrettung aus verrauchten Räumen, Suchtechniken und Strahlrohrführung erweitern.
Auch wurden sie in der Selbstrettung ausgebildet. Dieser Punkt ist im Notfall essenziell, da die Rettung eines Truppmitglieds in einer Notsituation sofort funktionieren muss.
Am Samstagnachmittag stand für die Teilnehmenden eine Abschlussprüfung an. Dabei überprüften die Ausbildner, ob die Mitglieder das Erlernte in der Praxis anwenden können. Alle sieben Mitglieder der Feuerwehr Krems meisterten die Abschlussprüfung ohne Zwischenfälle.
Neben den sieben Teilnehmern waren auch drei Ausbildner der Feuerwehr Krems anwesend und gaben ihr Wissen über die Brandbekämpfung und das Atemschutzwesen an die motivierten Anwärter weiter. Für die neu ausgebildeten Mitglieder der Feuerwehr Krems geht es nun mit der nächsten Ausbildung weiter – dem Modul AT30. Dieses wird bei der Feuerwehr Krems rund zweimal jährlich angeboten und vermittelt die Grundlagen für das Standardvorgehen der Feuerwehr Krems.