von Manuel KitzlerZuletzt vor 23 Stunden geändert.
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Am späten Montagabend, den 29. Juni 2026, riefen besorgte Hausbewohner den Feuerwehrnotruf, um eine Rauchentwicklung aus einem Trafogebäude zu melden. Zudem schilderte der Anzeiger, dass sowohl er selbst als auch die umliegende Nachbarschaft keinen Strom mehr hätten. Der diensthabende Disponent alarmierte daraufhin die Hauptwache.
Beim Eintreffen am Einsatzort konnte eine schwarze Rauchentwicklung aus der Trafostation festgestellt werden. Neben der Feuerwehr traf auch die mitalarmierte EVN zeitgleich am Einsatzort ein und veranlasste umgehend die Abschaltung des Trafos.
Während die Mitarbeiter der EVN ihre Arbeiten aufnahmen, wurde seitens der Feuerwehr eine Löschleitung aufgebaut sowie ein CO2-Löscher bereitgestellt. Nachdem die Trafostation vollständig stromlos geschaltet worden war, konnte unter der Absicherung eines Atemschutztrupps, der mit dem CO2-Löscher in Bereitschaft stand, einer der beiden Mitarbeiter des Netzbetreibers die Sicherungen der Trafostation entfernen.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Eingangstüre der Trafostation vorsichtig geöffnet, um die Lage weiter zu erkunden. Mittels Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle mehrfach kontrolliert. Dabei konnte im Kellerschacht ein verbranntes Kabel als Auslöser der Rauchentwicklung lokalisiert werden.
Nachdem die betroffene Leitung durch die Feuerwehr gekühlt worden war, konnte Brand aus gegeben werden. Anschließend rückte die Feuerwehr wieder in die Zentrale ein.
15 Einsatzkräfte der Feuerwehr
1 Hilfeleistungsfahrzeug
1 Kommandofahrzeug
1 Tanklöschfahrzeug
FW Hauptwache
EVN
Polizei