von Manuel Kitzler (Text & Fotos) und Manfred Wimmer (Fotos)Zuletzt vor 11 Stunden geändert.
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„Plötzlich stand der Dachstuhl in Vollbrand“, so schilderten Anrainer die Ereignisse am Freitagabend, dem 31. Juli 2026, in Walpersdorf. Mehrere Passanten meldeten einen Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus, der sich rasch auf den angrenzenden Balkon und in weiterer Folge auf den Dachstuhl ausbreitete. Daraufhin wurde von der zuständigen Bereichsalarmzentrale St. Pölten die Alarmstufe B3 ausgelöst.
Zwei Drehleitern, mehrere Feuerwehren mit Tanklösch- und Kleinlöschfahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an Rettungswagen, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Krems eilten gemeinsam mit der Polizei zum Einsatzort. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Über mehrere Strahlrohre sowie mit Unterstützung der beiden Drehleitern wurde umgehend versucht, den Brand einzudämmen. Da die Wasserreserven rasch zur Neige gingen, ließ der Einsatzleiter weitere Feuerwehren nachalarmieren, um einen Pendelverkehr einzurichten und ausreichend Löschwasserreserven sicherzustellen.
Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden eilten zur Unterstützung herbei. Auch das neu angeschaffte WLA Tank 11.500 der Feuerwehr Paudorf wurde alarmiert. Mit den mitgeführten 11.500 Litern Wasser konnten die Löschwasserreserven rasch ergänzt werden. Während zunächst vorgesehen war, das Fahrzeug ebenfalls im Pendelverkehr einzusetzen, wurde es in weiterer Folge als zentrale Löschwasserreserve verwendet. Zudem war es die Aufgabe der Besatzung, die Drehleiter der Feuerwehr St. Pölten-Stadt laufend mit Wasser zu versorgen.
Parallel zum Außenangriff waren im Gebäudeinneren abwechselnd Atemschutztrupps im Einsatz. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer in Walpersdorf entspannte sich die Lage. Das Feuer war weitgehend abgelöscht, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Paudorf wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken konnten.
Eine Person wurde bei dem Brand verletzt und in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Eine Katze wurde ebenfalls von der Tierrettung versorgt. Was zu dem Brand führte, ist derzeit Gegenstand umfassender Ermittlungen der Polizei und der Brandursachenermittlung. Das Mehrparteienhaus ist derzeit unbewohnbar.
Aus dem Bezirk Krems standen neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Paudorf auch zwei Mitglieder des Dokumentationsteams des Bezirksfeuerwehrkommandos Krems im Einsatz.
3 Einsatzkräfte der Feuerwehr
1 Wechselladefahrzeug
FF Paudorf
First Responder
Gemeinde
Polizei
Rettung
Samariterbund
Tierrettung