von Manuel KitzlerZuletzt vor 6 Stunden geändert.
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Am Montagnachmittag, den 10. August 2026, kam es bei Altenhof aufgrund der anhaltenden Trockenheit zu einem Brandausbruch auf einem Feld. Aufgrund der Dürre breitete sich der zunächst gemeldete beginnende Waldbrand rasch aus, sodass bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte mehrere Hektar Wald in Brand standen. Umgehend erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe auf B3, sodass weitere Feuerwehren aus den Bezirken Krems und Horn anrückten.
Wenig später wurde neben weiteren Tanklöschfahrzeugen auch die Drohne der Feuerwehr Krems alarmiert. Zügig besetzte das Drohnenteam das Drohnenfahrzeug und rückte zum Einsatzort aus. Ebenfalls rückten zwei weitere Mitglieder mit dem Kommandofahrzeug nach. Vor Ort angekommen, bereitete das Team die Drohne sowie das Equipment vor, um mit den erteilten Aufgaben zu beginnen.
Die Aufgabe der Drohne bestand zunächst darin, die Lage aus der Luft zu erkunden. Hierfür wurde ein eigener Monitor bei der Einsatzleitung aufgebaut, sodass diese jederzeit die aktuelle Lage aus der Luft über die Drohne beobachten konnte. Auch wurde festgestellt, in welche Richtung sich der Brand auszubreiten schien, und diese Information an die Bodeneinheiten kommuniziert.
Neben der Drohne Krems war auch ein Mitglied der Feuerwehr Krems als Unterstützung des Einsatzleiters vor Ort. Er hatte die Aufgabe den Einsatzleiter beratend zum Thema Vegetationsbrand zu Verfügung zu stehen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde durch den Einsatzleiter auch der Flugdienst angefordert. Mithilfe des Polizeihubschraubers „Libelle“ konnten in Absprache mit der Drohne gezielt Bereiche mit größeren Wassermengen aus der Luft abgelöscht werden. Dies hatte zur Folge, dass größere Bereiche rasch abgelöscht werden konnten und somit auch ein schnellerer Fortschritt bei der Brandbekämpfung erzielt wurde.
Bei Einbruch der Dunkelheit rückte der Flugdienst von der Einsatzstelle wieder ab. Nun begann die Lokalisierung von Spotfeuern und Glutnestern mittels der eingebauten Wärmebildkamera der Drohne. Anhand der festgelegten Koordinaten wurden diese an die Einsatzkräfte des KHD-Zuges des Abschnittes Mautern, welcher durch ebenfalls von der Einsatzleitung angefordert worden war, weitergeleitet. Neben der Drohne suchten diese das Areal mithilfe von Wärmebildkameras nach versteckten Glutnestern oder Wärmequellen ab und löschten diese ab.
Bis spät in die Nacht war dies die Aufgabe der Drohnengruppe Krems. Gegen 23 Uhr stand eine Endkontrolle des abgebrannten Gebietes an. Dabei konnte noch eine kleine Wärmequelle gefunden werden, woraufhin ein Tanklöschfahrzeug zu dieser Stelle entsendet wurde. Die Einsatzkräfte wurden mithilfe des Suchscheinwerfers der Drohne zur Örtlichkeit geführt. Vor Ort löschten sie die Wärmequelle ab. Nach einem weiteren Kontrollflug konnte der Einsatz für den gestrigen Tag beendet werden.
Gegen 00:30 Uhr rückte das Drohnenteam der Feuerwehr Krems wieder ein. Insgesamt standen fünf Mitglieder der Drohnengruppe rund neun Stunden im Einsatz.
7 Einsatzkräfte der Feuerwehr
1 Drohne
1 Kleinrüstfahrzeug
1 Kommandofahrzeug
FW Gneixendorf
FW Hauptwache
FF Plank am Kamp
BFK
Brandursachenermittler
Gemeinde
Polizei
Rettung