Blaulicht hautnah: Kremser Kindergartenkinder erlebten Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz

von Christoph StrickerZuletzt vor 2 Stunden geändert.
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An zwei erlebnisreichen Vormittagen, am 23. und 24. September 2026, verwandelte sich das Areal der Hauptwache der Feuerwehr Krems in einen großen Entdeckungsraum rund um das Thema Sicherheit. Rund 160 Mädchen und Buben aus öffentlichen und privaten Kindergärten der Stadt Krems nutzten die Gelegenheit, die Arbeit der drei Kremser Einsatzorganisationen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Auf dem Programm standen vier abwechslungsreiche Mitmach-Stationen. Bei der Feuerwehr konnten die Kinder selbst in Einsatzbekleidung schlüpfen, Helme aufsetzen und erfahren, wie sich Atemschutzgeräteträger für den Einsatz ausrüsten. An einer weiteren Station ging es direkt ans Fahrzeug: Nach einem Blick in die Ausrüstung eines Tanklöschfahrzeugs hieß es „Wasser marsch!“ am Schnellangriff.

Die Polizei Krems hatte ein Einsatzfahrzeuge vorgefahren. Die Kinder erfuhren, was Polizistinnen und Polizisten täglich dabeihaben – von der Schutzweste über Funkgeräte bis hin zum Blaulicht, das natürlich ausführlich getestet wurde. Das Rote Kreuz Krems zeigte einen Rettungswagen sowie ein Einsatzmotorrad. Auch die Ausstattung im Inneren des Rettungswagens konnte genauer unter die Lupe genommen werden.

Für jede absolvierte Station erhielten die Kinder einen Stempel in ihren Blaulicht-Pass. Am Ende warteten auf alle ein persönliches Zertifikat zum Blaulichtexperten sowie ein kleines Goodie-Bag. Bevor es zurück in die Kindergärten ging, diente die Drehleiter am Fotopoint als Kulisse für das gemeinsame Gruppenfoto.

Ein großer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften, den Kindergartenpädagoginnen und insbesondere den Kindern für ihren großen Eifer.

Dass die Kooperation der Einsatzkräfte in Krems nicht nur im Ernstfall reibungslos greift, bewies die monatelange gemeinsame Vorbereitung. Für die Organisation zeichneten Rotes-Kreuz-Bezirksstellenkommandant Josef Brunner, Polizeiinspektionskommandant Robert Weidenauer sowie Christoph Stricker und Florian Enne von der Feuerwehr Krems verantwortlich.