von Florentin BaumgartnerZuletzt vor 6 Stunden geändert.
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Wie verhält sich Feuer in einem geschlossenen Raum, und wie geht ein Atemschutztrupp richtig vor? Diesen Fragen widmeten sich am 24. Oktober die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Krems sowie zukünftige Zivildienstleistende beim Praxisseminar Branddienst.
Am Vormittag stand die Theorie im Lehrsaal am Programm: Das Ausbildungsteam erklärte Brandverlauf, verschiedene Brandphänomene sowie Taktik und Technik der Feuerwehr Krems bei der Innenbrandbekämpfung.
Im Anschluss wurde das gehörte anhand zweier „Brandmodelle“ visualisiert und der Einfluss von Ventilation und Löschmaßnahmen im kleinen Maßstab demonstriert.
Der Nachmittag stand wie gewohnt im Zeichen des praktischen Arbeitens: Neben der Erklärung der Atemschutz-Sondergeräte Langzeitpressluftatmer/Twinpack und Rettungspack wurden auch Grundlagen der Ersten Hilfe wiederholt. Danach folgte die praktische Handhabung des Rauchverschlusses, eines mobilen feuerfestern Vorhangs, welcher Rauchausbreitung minimieren soll, in Kombination mit dem richtigen Vorgehen in Brandräumen. Außerdem übten die Teilnehmer*innen nach einer kurzen Einführung beim Strahlrohrtraining die korrekte Verwendung des Hohlstrahlrohrs.
Nun galt es das Gelernte in zwei Trainingsszenarien anzuwenden: Die Teilnehmer*innen bestritten eine Personenrettung unter hohem Stresseinfluss, sowie die Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers mit anschließender Brandbekämpfung.
Nach Absolvierung der Praxisstationen wurde der fordernde Ausbildungstag mit einer Abschlussbesprechung und Feedbackrunde abgeschlossen.
Das Praxisseminar Branddienst der Feuerwehr Krems entspricht dem Modul AT30 der Atemschutzausbildung des NÖLFV und bildet den Abschluss der Pflichtausbildung. Die Teilnehmer*innen des Seminars werden über die kommenden Monate Übungen absolvieren, um ihr Wissen und Können zu festigen, bevor sie die Freigabe für den Atemschutzeinsatz erhalten.